China schafft Steuervergünstigungen für Photovoltaik-Exporte ab April 2026 ab
Konkrete Auswirkungen auf Modulpreise
Bisher konnten chinesische Hersteller dank steuerlicher Rückvergütungen sehr wettbewerbsfähige Preise anbieten. Mit dem Wegfall dieses Vorteils steigen die effektiven Exportkosten deutlich.
Markteinschätzungen gehen davon aus, dass sich dies direkt in höheren Modulpreisen niederschlagen wird. Für Solarmodule werden Preissteigerungen von bis zu 10 Prozent erwartet. Je nach Produkt, Technologie und Lieferzeitpunkt können diese Anpassungen unterschiedlich stark ausfallen.
Kurzfristig ist damit zu rechnen, dass Hersteller und Händler Lieferungen vorziehen, um noch von den bisherigen Konditionen zu profitieren. Danach dürften sich die neuen Preisniveaus im Markt etablieren.
Warum das für die Schweiz besonders relevant ist
Auch der Schweizer Solarmarkt ist stark von Importen aus China abhängig. Steigende Modulpreise wirken sich direkt auf die Investitionskosten von Photovoltaikanlagen aus. Projekte, die heute noch mit aktuellen Einkaufspreisen kalkuliert werden, können in Zukunft spürbar teurer werden.
Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das: Wer eine Solaranlage plant, profitiert aktuell noch von einem Preisniveau, das so voraussichtlich nicht dauerhaft bestehen bleibt. Eine frühzeitige Planung und Bestellung kann helfen, sich heutige Konditionen zu sichern.
Fazit
Mit der Abschaffung der Steuervergünstigungen endet eine Phase aussergewöhnlich tiefer Modulpreise. Ab 2026 ist mit spürbaren Preissteigerungen zu rechnen, insbesondere bei Solarmodulen. Wer den Bau einer Photovoltaikanlage ohnehin in Betracht zieht, sollte diese Entwicklung jetzt in seine Entscheidungsfindung einbeziehen.
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Quelle: pv-magazine.de